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Uniper verteidigt Gasumlage

Archivmeldung vom 03.09.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Uniper SE
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Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Vorstandsvorsitzende von Uniper, Klaus-Dieter Maubach hat sich hinter die umstrittene Gasumlage gestellt. "Zunächst einmal darf man sagen, die Gasumlage dient der Versorgungssicherheit", sagte er dem "Heute-Journal" im ZDF.

Sie sei ein Instrument, dass es in den Wohnungen und Häusern nicht kalt werde. Dass die Gasumlage erhöht werden muss, möchte Maubach nicht ausschließen. "Das wird sich zeigen, ob sie wirklich erhöht werden muss. Es hängt ja ab von den Preisen auf den Märkten", sagte er. "Das kann sein, wie gesagt, wenn diese sehr, sehr hohen Preisniveaus, die wir derzeit erleben, sich fortsetzen, gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie erhöht werden muss." Es gebe aber auch gute Signale, zum Beispiel die Tatsache, dass die Gasspeicher schon relativ gut gefüllt seien. Maubach verteidigte die Staatshilfen an sein Unternehmen. "Ich hoffe, dass uns das die Brücke baut in den nächsten Winter", so der Konzernchef. Sein Unternehmen nutze dieses Geld, um die Lieferketten aufrecht zu erhalten. Maubach sprach von einer "Explosionen der Energiepreise". Für die nahe Zukunft warnte er: "Es kommt ja auch eine große Preiswelle auf uns zu."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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