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DIW: Ministererlaubnis für Edeka belastet Verbraucher

Archivmeldung vom 25.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Logo der  Edeka-Gruppe
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Die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser`s Tengelmann durch Edeka wird nach Ansicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) die Verbraucher belasten. Wegen der Vorgabe, die Filialen und die Arbeitsplätze einige Jahre lang zu erhalten, werde Edeka verpflichtet, "ineffiziente Strukturen künstlich zu erhalten", schreibt der Unternehmensexperte Tomaso Duso vom DIW Berlin in einem Beitrag für den "Tagesspiegel".

Mögliche Effizienzgewinne der Fusion würden daher zu Lasten der Verbraucher gemindert. Hinzu komme, dass die von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel angeordnete Auflagen Edeka für eine lange Zeit vor potentiellen Wettbewerbern schützten, die einige der Filialen hätten übernehmen können.

Langfristig, glaubt Duso, werden jedoch Filialen und Arbeitsplätze bei Kaiser`s Tengelmann verschwinden. "Edeka wird an den unrentablen Standorten nicht festhalten wollen", prophezeit der Unternehmensexperte. "Spätestens in fünf Jahren werden diese Arbeitsplätze höchstwahrscheinlich ohnehin verloren gehen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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