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Stichprobe Börse: Wo kaufen Privatanleger ihre Aktien am besten?

Archivmeldung vom 12.11.2005

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.11.2005 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Am schnellsten werden Aktienkäufe an der elektronischen Börse Xetra ausgeführt. Gute Kaufkurse werden am Frankfurter Parkett gestellt. Der außerbörsliche Handel hält bei Aktien mit und ist bei Optionsscheinen schneller und preisgünstiger. DAB bank prüfte in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Die Welt alle Handelplätze sowie den außerbörslichen Handel in Deutschland.

Null Spread für DAX-Werte, Best-Preis-Garantie oder Quality Trading. Die Werbeaussagen der deutschen Börsen sind vollmundig. Immer versprechen sie Privatanlegern, ihre Aktienkäufe jederzeit, möglichst schnell und zu einem guten Kurs auszuführen. Was diese
Zusagen im Anlegeralltag wert sind, wollten jetzt die Münchner Direktbank DAB bank und die Tageszeitung "Die Welt" bei ihrer "Stichprobe Börse" wissen. Aus neun echten Wertpapierdepots der DAB bank wurden dazu an fünf verschiedenen Tageszeiten drei Aktien (TUI, Sixt und Microsoft) sowie ein Optionsschein auf den Deutschen Aktienindex (DAX) zeitgleich an allen deutschen Handelsplätzen sowie im außerbörslichen Handel gekauft. Die Ordergrößen lagen zwischen 2.000,- und 3.000,- Euro. Dabei notierten die Tester Ausführungszeit sowie Kursstellung, die beiden wichtigsten Kriterien für einen
Privatanleger bei der Wahl seines Handelsplatzes. Das Gesamtergebnis der Stichprobe: Über alle Messungen bot Xetra, das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse in Frankfurt, eine Ausführung der Kauforder in weniger als vier Sekunden. Beim besten Kaufpreis hatte meistens das Frankfurter Parkett die Nase vorn. Der außerbörsliche
DAB Sekunden-Handel zeigte sich beim Aktienhandel mit durchschnittlich sechs Sekunden nur unwesentlich langsamer als Xetra. Die Kaufkurse lagen immer in der Spitzengruppe. Bei Optionsscheinen zeigte er sich von seiner besten Seite und verwies seinen beiden
Börsenkonkurrenten Frankfurt Smart Trading Parkett und Stuttgart in Sachen Schnelligkeit und guter Kaufkurs auf die Plätze.


Stichprobensieger: außerbörslicher Handel

Sieger der "Stichprobe Börse" ist daher für Niki Bat, Leiter Brokerage der DAB bank, der außerbörsliche Handel: "Zum einen bot er immer eine schnelle Orderausführung innerhalb weniger Sekunden. Zum anderen lagen die Kaufkurse in der Regel genau so gut oder besser als an den Referenzbörsen." Bedenke man dann noch die Ordergebühren, gäbe
es in vielen Fällen keine bessere Alternative für Privatanleger. "Für uns steht der außerbörsliche Handel ganz klar auf Platz 1 der Gesamtwertung." Gut 30 Prozent aller Transaktionen würden bei der DAB bank bereits außerbörslich getätigt, bei Optionsscheinen und Zertifikaten seien es sogar bis zu 90 Prozent.

Quelle: Pressemitteilung DAB bank

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