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Studie: Im Ruhrgebiet entstehen neue Jobs

Archivmeldung vom 10.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Karte der Siedlungsstruktur des Ruhrgebiets
Karte der Siedlungsstruktur des Ruhrgebiets

Foto: Threedots (Daniel Ullrich)
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für das krisengeplagte Ruhrgebiet gibt es einen neuen Hoffnungsschimmer: Erstmals in diesem Jahr planen im vierten Quartal mehr Arbeitgeber Neueinstellungen als Entlassungen. Dies berichtet das "Handelsblatt" und bezieht sich dabei auf das neue Manpower-Arbeitsmarktbarometer, das der Personaldienstleister einmal im Quartal berechnet.

"Die Arbeitgeber im Westen zeigen sich optimistischer als im Vorquartal", sagte Herwarth Brune, Chef von Manpower Deutschland. "Viele Betriebe suchen langfristig Fachkräfte, und die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist insgesamt optimistisch." Waren die Job-Chancen im Westen Deutschlands im Vorquartal schwach, verbesserten sie sich inzwischen deutlich. Das Arbeitsmarktbarometer stieg dort von null auf sieben Punkte. In der Wirtschaftsregion Ruhrgebiet stieg der Index sogar von minus zehn auf plus zwei Punkte. Dagegen sanken die Jobperspektiven in den übrigen Regionen.

"Offenbar haben viele nord- und ostdeutsche Unternehmen ihre Pläne für das dritte Quartal in die Tat umgesetzt und neu eingestellt. Ihre Prognosen für das Jahresende sind daher zurückhaltender", so Brune. Seiner Einschätzung nach sind "der erfreuliche Trend im Westen sowie die weitgehend stabile Lage im Süden positive Signale für die weitere Entwicklung auf dem gesamtdeutschen Arbeitsmarkt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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