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Weltspartag: Verbraucherzentrale rät auch zu Aktien

Archivmeldung vom 29.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Thorben Wengert  / pixelio.de
Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

Angesichts des Weltspartags an diesem Mittwoch spricht sich der Bundesverband der Verbraucherzentralen dafür aus, dass die Deutschen ihr Geld nicht nur Spardose und Sparbuch anvertrauen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte die Finanzexpertin des Verbandes, Dorothea Mohn, es sei vernünftig, auch "Wertpapiere wie Rentenanleihen, Investmentfonds und klassische Aktien ins Portfolio" zu nehmen. In der derzeitigen Niedrigzinsphase sei das alleinige Anlegen in Spareinlagen nicht risikofrei, sagte die Verbraucherschützerin unter Verweis auf die "schleichende Entwertung des Geldes".

Mit Blick auf die Anlageberatung durch Banken forderte die Expertin, die Beratungsprotokolle auf den Prüfstand zu stellen. "So wie die Protokolle heute geführt werden, dienen diese vielfältig als Haftungsfreizeichnung für die Geldinstitute." Interessenkonflikte in der Anlageberatung müssten aufgelöst werden. "Wir sollten Provisionen im Finanzvertrieb verbieten", meinte Mohn und plädierte stattdessen für Beratungshonorare. Sie betonte, dass es neben der Altersvorsorge weitere wichtige Sparziele gebe. Insbesondere sehe sie eine hohe Bedeutung von Investitionen in Bildung. Mohn: "Bevor man sich für die Altersvorsorge kaputtspart, ist es sinnvoller, Geld in die eigene berufliche Qualifikation und in die der Kinder zu stecken."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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