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Karstadt sieht Fortschritte bei der Sanierung

Archivmeldung vom 29.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Karstadt Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0
Karstadt Bild: blu-news.org, on Flickr CC BY-SA 2.0

Der Essener Warenhauskonzern Karstadt sieht Fortschritte bei der Sanierung. "Wir brauchen den Kaufhof nicht zum Überleben", heißt es angesichts von Übernahmespekulationen in einem internen Schreiben an die Karstadt-Beschäftigten, das der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vorliegt. "Wir sind selbst sehr stark und eigenständig." Ergebnisverbesserungen seien "deutlich spürbar" und an April-Geschäftszahlen abzulesen. Die Marge sei größer, die Personal- und Sachkosten seien gesunken. Das Ergebnis habe sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum "deutlich verbessert". Auch die "Cash-Situation" habe sich "um einen fast dreistelligen Millionenbetrag erhöht".

Noch ist das Unternehmen aber in den roten Zahlen. Karstadt-Chef Stephan Fanderl hatte angekündigt, Karstadt müsse "im kommenden Geschäftsjahr in der Lage sein, wieder Geld zu verdienen". Unlängst war spekuliert worden, Karstadt-Eigentümer René Benko wolle auch die Metro-Tochter Kaufhof übernehmen. "Unser Eigentümer steht ohne Einschränkung zu Karstadt. Sein Interesse gilt einer nachhaltigen Gesundung unseres Unternehmens", wird in dem aktuellen Mitarbeiter-Schreiben betont, aus dem die WAZ zitiert.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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