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Susanne Klatten: Gründer sind für Deutschland überlebenswichtig

Archivmeldung vom 05.06.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.06.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Susanne Klatten Bild: Aneo, on Flickr CC BY-SA 2.0
Susanne Klatten Bild: Aneo, on Flickr CC BY-SA 2.0

Die Unternehmerin und BMW-Aktionärin Susanne Klatten (53) hält fehlendes Kapital für eine der größten Schwierigkeiten, unter denen junge Unternehmensgründer litten. Das berichtet das Hamburger Wirtschaftsmagazin BILANZ in seiner am heutigen Freitag erscheinenden Ausgabe. "Für Wagniskapitalgeber ist es steuerlich weniger attraktiv, in Deutschland zu investieren als beispielsweise in den USA. Und vor allem fehlt ein Mittel, seine Einlage ordentlich verzinst zurückzuerhalten. Die Chancen für einen erfolgreichen Börsengang in Deutschland sind seit dem Platzen der New-Economy-Blase gering", sagte Klatten.

Klatten unterstützt sowohl finanziell als auch inhaltlich die TU München und das dortige Gründerzentrum rund um die Unternehmertum GmbH. "Wir wollen Menschen vorbereiten, sie begleiten, damit sie sich tatkräftig ihrer Geschäftsidee widmen können - und bei Gegenwind nicht umkippen", erklärte Klatten gegenüber BILANZ. "München bietet im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich eine Fülle an substanziellen Ideen. Wenn Sie etwas herstellen, schaffen Sie damit nicht nur einen nachhaltigen Wert im Sinne einer Wertschöpfungskette, sondern auch Arbeitsplätze. Mir hat die Idee des Gründerzentrums sehr gut gefallen, weil das gut zu uns als Unternehmerfamilie passt, die einen starken industriellen Hintergrund in Deutschland hat", sagte sie.

Jungunternehmer, betonte Klatten, seien für Deutschland überlebenswichtig: "Wir sind darauf angewiesen, durch neue Ideen effizienter zu arbeiten. Dafür brauchen wir junge Leute, die den Mut haben, Unternehmen zu gründen. Die Wirtschaft braucht Nachwuchs."

Quelle: BILANZ (ots)

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