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DAX nach turbulentem Handelstag unverändert - Energiepreise taumeln

Archivmeldung vom 08.03.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.03.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
DAX, Börse, Kurse (Symbolbild)
DAX, Börse, Kurse (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /SB

Der DAX hat am Dienstag nach einer Berg- und Talfahrt den Handel mit einem ähnlichen Stand wie am Vortag beendet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.831,51 Punkten berechnet, 0,02 Prozent unter Vortagesschluss.

Die Energiepreise standen wieder einmal im Fokus der Märkte: Während der Ölpreis stark anstieg, gab es beim Gaspreis einen Rücksetzer. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 132,80 US-Dollar, das waren 7,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Zuvor hatten Berichte die Runde gemacht, dass die USA und Großbritannien künftig kein Öl aus Russland mehr importieren wollen. Gas zur Lieferung im April kostete zum gleichen Zeitpunkt gut 211 Euro pro Megawattstunde (MWh) und damit etwa sieben Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 28 bis 33 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Für einen Durchschnittshaushalt mit etwa 12.000 Kilowattstunden Verbrauch im Jahr entstünden in diesem Fall monatliche Gas-Kosten in Höhe von rund 305 Euro, und damit etwa 245 Euro mehr pro Monat als im Durchschnitt der letzten Jahre.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0890 US-Dollar (+0,3 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9183 Euro zu haben.

Und auch der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 2.058 US-Dollar gezahlt (+3,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 60,76 Euro pro Gramm, mehr als jemals zuvor.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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