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Bericht: Honda kann neuen Civic wegen Thailand-Flut erst drei Wochen später liefern

Archivmeldung vom 08.11.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.11.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Honda Motor Co., Ltd.
Honda Motor Co., Ltd.

Die Flut in Thailand hat nach Informationen von "Welt online" erste Auswirkungen auf die Automobilhersteller und deren Kunden in Europa. Demnach könne der japanische Hersteller Honda seine europäischen Werke nicht wie geplant hochfahren, weil wichtige Bauteile fehlen, die in Thailand produziert werden.

"Die Kunden in Europa müssen sich darauf einstellen, den neuen Civic nicht wie geplant Ende Januar kaufen zu können", sagte ein Honda-Sprecher. Zwar seien die Werke in Thailand selbst von der Flut nicht betroffen. "Aber die Transportwege sind abgeschnitten. Daher kommen wichtige Elektronikbauteile nicht wie geplant zu unseren Produktionsstätten in Großbritannien", sagte der Sprecher. Die Einführung des neuen Civic ist für den 28. Januar 2012 geplant.

"Wir halten an dem Termin grundsätzlich fest, bis dahin wird es die entsprechenden Händlerfahrzeuge geben. Aber die Kunden werden den neuen Civic voraussichtlich erst drei Wochen später kaufen können", so der Sprecher. Das gelte für ganz Europa. Honda baut in den zwei britischen Werken für den europäischen Markt den Civic, den CRV und zum Teil den Jazz. Nach dem Tsunami standen die Werk zwei Monate still bzw. wurden mit halber Kraft gefahren, weil nicht mehr genug Teile aus Japan geliefert wurden. Ab August fährt Honda seine Europa-Werke wieder mit voller Kraft, doch aufgrund der Flut in Thailand stockt der Nachschub mit Teile aus dem südostasiatischen Land. "Daher mussten wir ab dem 31. Oktober unsere Wochenproduktion dort erneut drosseln", sagte der Sprecher.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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