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Corona-Krise trifft Kirche finanziell hart

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Die Corona-Krise verstärkt die Finanzierungsprobleme der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm, "wir rechnen schon in diesem Jahr mit spürbar weniger Kirchensteuern und im nächsten Jahr sogar mit einem noch stärkeren Rückgang".

Grund seien die Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt, woraus sich die Steuereinnahmen maßgeblich ableiten. "Wir werden genau hinsehen müssen, welche Dinge wir dann noch finanzieren können und welche nicht mehr", sagte der Bischof.

Eine Folge der derzeit ausfallenden Gottesdienste sei auch, dass die Kollekte entfalle. "Da bricht viel weg", sagte Bedford-Strohm mit Blick auf die Gelder, die dort üblicherweise für gemeinwesenorientierte Zwecke bundesweit gesammelt werden. Er hoffe, dass die Menschen auf andere Weise spenden würden, "auch in Zeiten, in denen womöglich im eigenen Haushalt eine finanzielle Unsicherheit besteht".

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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