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Deutsche Wirtschaft plant mehr Investitionen

Archivmeldung vom 21.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Q.pictures / pixelio.de
Bild: Q.pictures / pixelio.de

Die Investitionen der Wirtschaft ziehen an. Dies geht nach einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" aus der Herbstumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, die am heutigen Montag in Berlin vorgestellt wird. Demnach veranlassen "zuversichtlichere Geschäftsaussichten viele Unternehmen nun auch zu expansiveren Investitionsplänen", wie es in der Analyse der Ergebnisse heißt. Im Vorjahr waren die Ausgabeabsichten stark eingebrochen und hatten seitdem stagniert.

28 000 Unternehmen geben in der DIHK-Umfrage über Geschäftslage und Pläne Auskunft. Die Umfrage ergibt "das Bild einer tragfähigen Aufwärtsdynamik bei den Investitionen". Treiber seien eine zunehmende Auslastung der Kapazitäten, Produktinnovationen und auch aufgestauter Ersatzbedarf. Ferner lasse mit der Beruhigung in der Euro-Krise ein Unsicherheitsfaktor allmählich nach. Ein Risiko stelle allerdings der nach wie vor als schwierig eingeschätzte wirtschaftspolitische Rahmen dar.

Unter den Unternehmen, die ihre Investitionen ausweiten wollen, nennen laut DIHK 48 Prozent die Kapazitätserweiterung als Hauptgrund. "In dieses Bild passt, dass die Produktentwicklung ebenfalls wieder als Motiv an Bedeutung gewinnt", heißt es ferner. Inzwischen gäben 29 Prozent der Unternehmen Produktinnovationen als Investitionsgrund an; in der Industrie sogar 39 Prozent (jeweils plus zwei Punkte).

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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