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Leag-Chef plant für Zeit nach dem Kohleausstieg

Freigeschaltet am 12.03.2019 um 09:14 durch Andre Ott
LEAG Hauptverwaltung in Cottbus
LEAG Hauptverwaltung in Cottbus

Foto: Dergenaue
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Leag-Chef Helmar Rendez bereitet sein Unternehmen auf die Zeit nach einem Kohleausstieg vor. "Wir arbeiten intensiv an einem Unternehmen mit Zukunft und sind keine Abwicklungsgesellschaft", sagte der Chef des Braunkohleunternehmens dem "Handelsblatt".

Die Leag AG mit Sitz in Cottbus fördert Braunkohle in Brandenburg und Sachsen und betreibt dort auch Braunkohlekraftwerke. Es ist das zweite große Braunkohleunternehmen in Deutschland neben RWE. Es sei das klare Interesse der Gesellschafter, des Managements und der Mitarbeiter, das Unternehmen weiterzuentwickeln, sagte Rendez. Die Zukunft der Leag sieht Rendez weiterhin im Energiesektor. "Wir sind ein Energieunternehmen und wollen es auch bleiben. Wir stehen für Energiekompetenz im Osten Deutschlands. Wir haben hier 8.000 Leute und die entsprechende Infrastruktur. Das ist ein gehöriges Asset", sagte Rendez. "Wir bauen einen der größten Stromspeicher in Deutschland, wir beschäftigen uns zugleich intensiv mit dem Thema Wärmeversorgung, mit der Digitalisierung der Energiewende, mit virtuellen Kraftwerken. Wir sind also schon auf dem Weg in die Zukunft", ergänzte er. Der Vorstandschef warnte zugleich vor einem zu raschen Kohleausstieg.

"Das gewachsene System hat Deutschland einen enorm hohen Grad an Versorgungssicherheit gebracht. Das ist ein großer Standortvorteil und eine Basis für Wachstum und Wohlstand", sagte Rendez. "In den vergangenen Jahren haben wir damit begonnen, dieses System mit hoher Geschwindigkeit im laufenden Betrieb komplett umzubauen. Das heißt, dass wir am Motor der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt herumschrauben", sagte der Leag-Chef. Es sei "extrem wichtig, dass wir uns immer sicher sein können, dass wir während des Umbaus auch in Zukunft zu jeder Sekunde das hohe Maß an Versorgungssicherheit erhalten können". Das sei "extrem anspruchsvoll".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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