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Strompreisplus trifft Haushalte stärker als Unternehmen

Archivmeldung vom 11.09.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.09.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: H.D.Volz / pixelio.de
Bild: H.D.Volz / pixelio.de

Die Preise für private Stromkunden sind seit Sommer 2008 um 38 Prozent gestiegen, für die Industrie dagegen lediglich um 13 bis 15 Prozent. Energieintensiv produzierende Unternehmen haben ihre Strombezugskosten sogar minimal um ein Prozent senken können, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Die Industrie profitiere davon, dass sie nur zum Teil zur Förderung der Erneuerbaren Energien herangezogen werde und davon, dass der Börsenpreis für Strom sich seit 2008 nahezu halbiert habe, analysierten die Grünen. Die privaten Haushalte seien die Hauptleidtragenden, weil sie die volle Ökostrom-Umlage bezahlen müssten. Sie profitierten vom niedrigen Börsenpreis kaum, weil die Versorger die Preissenkungen nur zum Teil weiterreichten. Die Großhandelspreise seien seit 2008 um rund fünf Cent je Kilowattstunde gefallen. Gleichzeitig sei die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) um fünf Cent gestiegen, sagte die Vorsitzende des Bundestags-Umweltausschusses, Bärbel Höhn (Grüne). Bei den Privathaushalten sei nur der preissteigernde Faktor angekommen. "Hier kann man den Verbrauchern nur raten, stärker die Preise der unterschiedlichen Anbieter zu vergleichen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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