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Corona-Krise: KfW-Sonderprogramm gestartet

Archivmeldung vom 23.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Geldberg, Euro
Geldberg, Euro

Bild: Eigenes Werk / OTT

Das Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ist bereits am Montag gestartet. Die Mittel für das Programm seien "unbegrenzt", teilten das Bundeswirtschaftsministerium, das Bundesfinanzministerium und die KfW mit.

Es soll demnach sowohl kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung stehen. Die Kreditbedingungen seien nochmals verbessert worden, hieß es weiter. So soll es niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu drei Millionen Euro geben. Zudem wurde eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen beschlossen.

"Es kommt jetzt darauf an, den Unternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen. Eine wichtige Säule ist der Zugang zu Liquidität", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Die verbesserten Förderbedingungen im KfW-Sonderprogramm seien hier eine "wichtige Stütze" für die Wirtschaft. Anträge würden "schnell und unbürokratisch" abgewickelt. "Die Auszahlung erfolgt schnellstmöglich, denn wir wissen, dass für viele Unternehmen jede Woche zählt", so Altmaier weiter. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach unterdessen von einem "beispiellosen Hilfsprogramm". Die auf den Weg gebrachten Programme sollen Unternehmen zur Verfügung stehen, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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