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Wirtschaftsministerium dämpft Konjunkturerwartungen

Archivmeldung vom 10.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Das Bundeswirtschaftsministerium blickt mit wachsender Skepsis in die konjunkturelle Zukunft. Das geht aus dem Bericht des Ministeriums zur wirtschaftlichen Lage im August hervor, der dem "Handelsblatt" vorliegt. Zwar erweise sich die deutsche Wirtschaft derzeit "in einem schwierigen europäischen Umfeld weiterhin als recht robust", heißt es in dem Bericht.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) "dürfte im zweiten Quartal weiter moderat zugenommen haben". Nach dem wachstumsstarken ersten Quartal habe sich die Dynamik angesichts einer international schwächeren Entwicklung allerdings merklich abgeschwächt. Die Aussichten für die Wirtschaft seien daher "mit erheblichen Risiken behaftet".

Positiv bewertet das Ministerium die Entwicklung der Exporte: "Dank ihrer hohen Wettbewerbsfähigkeit und einem stark nachgefragten Produktsortiment bleibt der Trend der deutschen Ausfuhren auch angesichts schwächerer Absatzmärkte aufwärts gerichtet. Die Ausfuhren nahmen im zweiten Quartal um 1,6 Prozent zu", heißt es in dem Bericht. Allerdings wird eingeräumt, dass der Gegenwind stärker geworden sei, die Impulse aus dem Außenhandel dürften dem Bericht zufolge daher in den kommenden Monaten moderater ausfallen. Der Rückgang der Warenausfuhren im Juni um 1,5 Prozent sei ein Warnsignal.

Die Erzeugung im produzierenden Gewerbe bezeichnet das Ministerium hingegen als beachtenswert stabil: "Dem nur leichten Rückgang der Industrieproduktion um 0,5 Prozent im zweiten Quartal stand ein kräftiger Anstieg der Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 4,4 Prozent gegenüber."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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