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Uber-Chef kritisiert strenge Regulierung für Fahrdienste

Archivmeldung vom 28.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dara Khosrowshahi im Jahr 2012
Dara Khosrowshahi im Jahr 2012

Von George Grinsted from San Francisco, USA - https://www.flickr.com/photos/imgeorge/8188841859/, CC BY-SA 2.0, Link

Uber-Chef Dara Khosrowshahi hat die strenge Regulierung für Fahrdienste in Deutschland kritisiert. "Es wäre wichtig für Deutschland, seine Regeln zu modernisieren, um zum Beispiel die Mobilität in den ländlichen Regionen und den Städten zu verbessern", sagte Khosrowshahi dem "Handelsblatt".

Khosrowshahi weiter: "Dazu gehört auch die Rückkehrpflicht, die unnötige Leerfahrten verursacht. Das widerspricht den ökologischen Zielen des Landes." Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will die Rückkehrpflicht schon 2020 abschaffen, ist damit aber auf massiven Widerstand des Taxi-Bundesverbands gestoßen. Khosrowshahi forderte nun neue gesetzliche Rahmenbedingungen, "damit Scooter und Leihräder, Car-Sharing-Angebote und Sammeltaxis zum Einsatz kommen können". Mit Blick auf den Klimawandel müsse es darum gehen, den Individualverkehr zu reduzieren. Nach dem eher missglückten Börsengang soll Uber in den nächsten Jahren profitabel werden.

"Nicht in den nächsten ein oder zwei Jahren, aber es wird kommen", sagte Khosrowshahi. Die Profitabilität will Uber nicht über Preispolitik erreichen: "Wir müssen unsere Preise nicht erhöhen. Es geht darum, die Umsätze schneller zu steigern als die Kosten." Khosrowshahi fügte hinzu, dass die Forschung und Entwicklung autonom fahrender Autos zentraler Kern des Unternehmens bleiben soll – auch nach diversen Rückschlägen. Um die Entwicklung schneller voranzutreiben, sucht Uber neue Partner. Die Alphabet-Tochter Waymo gilt weltweit als führend beim autonomen Fahren – und ist damit ein Konkurrent von Uber. Dennoch nannte Khosrowshahi Waymo explizit als "potenziellen Kooperationspartner". Er könne sich sehr gut vorstellen, dass man Gespräche aufnehme, "wenn Waymo seine Technologien in unser Netzwerk einspeisen möchte". Auch in Deutschland hält Uber Ausschau nach neuen Partnern. "Wir haben eine Kooperation mit Daimler, und wir sprechen auch mit den anderen Herstellern."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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