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Schweizer Großbank UBS zweifelt an erneutem Kauf von Steuerdaten

Archivmeldung vom 09.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der UBS AG
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Die Schweizer Großbank UBS bezweifelt Medienberichte über den erneuten Kauf von Steuerdaten durch Fahnder aus Nordrhein-Westfalen. "Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass wir Opfer eines Datendiebstahls sind", erklärte UBS-Sprecher Dominique Gerster in Zürich. Die Sicherheitssysteme der Bank seien so weit verbessert worden, dass bemerkt worden sei wenn jemand versucht hätte illegal an Daten heranzukommen, so der Sprecher weiter.

Die Bank schließe nicht aus, dass "einfach Politik" bei dem erneuten Gerücht über den Kauf von Steuerdaten eine Rolle spiele. Die "Financial Times Deutschland" und die "Süddeutsche Zeitung" hatten zuvor über einen erneuten Kauf von CDs mit Informationen über Tausende Schwarzgeldkonten in der Schweiz berichtet. Über den Ankauf der CDs durch die Finanzbehörden seien im Juli das Düsseldorfer Justizministerium und drei Generalstaatsanwaltschaften informiert worden. Ermittlungen seien noch nicht eingeleitet worden, weil die zusammenfassenden Vermerke der Steuerfahndungen über den jeweiligen Datenkauf noch ausstehen. Es werde damit gerechnet, dass zum Ende des Sommers die ersten Verfahren eingeleitet werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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