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Blackrocks Einfluss auf deutsche Firmen nimmt ab

Archivmeldung vom 11.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
BlackRock-Zentrale in Midtown Manhattan, New York City
BlackRock-Zentrale in Midtown Manhattan, New York City

Foto: Americasroof in der Wikipedia auf Englisch
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Einfluss des weltgrößten Vermögensverwalters Blackrock auf deutsche Unternehmen schrumpft. Das US-Unternehmen sei Anfang März noch an 57 börsennotierten Firmen mit mehr als drei Prozent der stimmberechtigten Aktien beteiligt gewesen, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Fabio De Masi, Finanzexperte der Linken-Bundestagsfraktion, über die der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Zu Jahresbeginn 2019 seien es 79 Firmen gewesen. Die Antwort basiere auf Daten der Finanzaufsicht Bafin, berichtet das Nachrichtenmagazin weiter. Sie habe für die Erhebung direkt gehaltene Aktien mit Finanzinstrumenten addiert, über die Aktien erworben werden können. Blackrock lege das Geld seiner Kunden, zuletzt rund sieben Billionen Dollar, vornehmlich in Exchange Traded Funds (ETF) an - Fonds, die Aktienindizes wie den DAX eins zu eins, also passiv, nachbilden und nicht gezielt, also aktiv, Einzelwerte aussuchen, berichtet der "Spiegel". Die Amerikaner stehen seit Längerem in der Kritik: Einerseits wird ihnen vorgeworfen, zu viel Einfluss auf die Geschäftspolitik deutscher Konzerne zu haben. Andere Kritiker bemängeln, dass sie als passiver Anleger zu wenig die Interessen ihrer Kunden vertreten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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