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Zeitung: KfW will wieder Wagniskapitalfonds finanzieren

Archivmeldung vom 19.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow
Bild: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow

Die staatliche Förderbank KfW will offenbar wieder Wagniskapitalfonds finanzieren: Laut eines Berichts der F.A.Z. (Mittwochsausgabe) soll vom kommenden Jahr an jährlich eine knapp dreistellige Millionensumme für Venture-Capital-Fonds, die sich an jungen Unternehmen in Deutschland beteiligen, bereitgestellt werden.

Der größte Teil dieser Summe - die Rede ist laut F.A.Z. von 60 bis 70 Prozent - soll aus einem Topf stammen, den die KfW für den Bund verwaltet, den Rest will die Förderbank aus eigenen Mitteln beisteuern. Anfang 2012 hatte die KfW beschlossen, nicht mehr als Ankerinvestor für Wagniskapitalfonds aufzutreten. Ohne die KfW als sogenannter Ankerinvestor sei das Auflegen eines neuen Fonds nochmals schwieriger geworden, heißt es laut F.A.Z. in der Branche, weil viele potentielle Geldgeber noch mehr zögerten. Nun will die KfW wieder bis zu fünf Fonds im Jahr mitfinanzieren und dabei maximal 20 Prozent der gesamten Fondssumme zur Verfügung stellen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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