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"Modernes Raubrittertum": Bis zu 1.300 Euro Mehrkosten für Strom: Kickl fordert Sofort-Maßnahmen

Freigeschaltet am 04.08.2022 um 13:44 durch Sanjo Babić
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk
Bild: Alois Endl / WB / Eigenes Werk

Die FPÖ spart bei der aktuellen Energiekrise nicht mit Kritik: Die derzeitigen Gas- und Strompreiserhöhungen sei nicht mehr tolerierbar. ÖVP und Grüne seien nicht fähig, gegen die Teuerung gegenzusteuern! Und die SPÖ unter Rendi-Wagner erst recht nicht. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Der FPÖ-Chef Herbert Kickl findet klare Worte für die von der Energieallianz Austria (EAA) per 1. September angekündigte Erhöhung der Strom- und Gaspreise in Wien und Niederösterreich: „Das ist modernes Raubrittertum in Reinkultur. Das ist nur mehr ein Hohn all jenen gegenüber, denen das Geld jetzt schon nicht mehr zum Leben reicht“.

Lächerlicher Gutschein: 150 Euro bei bis zu 1.300 Euro Mehrkosten

„Da wird die Bevölkerung mit einem kompliziert umsetzbaren Energiekostengutschein in der Höhe von 150 Euro abgespeist und gleichzeitig gibt es nun ab 1. September in Wien und Niederösterreich für die Menschen jährliche Strom-Mehrkosten von bis zu 680 Euro und bis zu rund 1.300 Euro Mehrkosten beim Gas. Dass sich die Verantwortlichen bei der Wien Energie und EVN für diese pure Abzocke nicht schämen, ist unglaublich und menschlich gesehen ziemlich mies“, kritisierte Kickl.

Sofortmaßnahmen wären notwendig

„Das rote Wien hätte es in der Hand, wirksame Sofortmaßnahmen gegen die Teuerung zu setzen, aber anstatt diesen Kampf ehrlich anzugehen, vergrößert die SPÖ die Armut in unserem Land. SPÖ-Chefin Rendi-Wagner und ihre SPÖ ist in der Frage der Teuerung absolut unglaubwürdig. Ab heute kann Rendi-Wagner ihre Pseudo-Aktionen gegen die Teuerungen für immer in ihrer politischen Mottenkiste endlagern. Genau dort, wo sie nämlich selbst Taten setzen hätte können, um damit den Menschen wirklich und ehrlich zu helfen, hat nun die SPÖ-Chefin völlig versagt“, so Kickl.

Forderung nach Preisdeckel

„Überdies ist es nicht mehr zu akzeptieren, dass diese schwarz-grüne Regierung Preisdeckel für Energie, Treibstoffe und Grundnahrungsmittel ablehnt. Mit diesen komplizierten Gutscheinen und sogenannten ‚Sofortmaßnahmen‘ kann man die Menschen nicht entlasten. ÖVP und Grüne sind einfach unfähig, den nun immer stärker an Fahrt aufnehmenden Teuerungsaktionen der Energieanbieter wirksam entgegenzusteuern. Der im Herbst zur Auszahlung kommende Klimabonus und Teuerungsausgleich ist schon jetzt durch die Erhöhungen bei EVN und Wien Energie aufgefressen“, betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann.

Vorbild Ungarn?

Dass Ungarn längst bewiesen hat, dass Preisdeckelungen funktionieren, ist längst kein Geheimnis mehr. Wochenblick berichtete darüber. Die FPÖ fordert genau diese bewährte Methode und erntet von der Regierung eine Absage nach der anderen."

Quelle: Wochenblick

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