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Deutsche Automobil Treuhand: Ausmaß von Diesel-Wertverlust unklar

Archivmeldung vom 02.03.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.03.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
KFZ, PKW, LKW, Parkplatz (Symbolbild)
KFZ, PKW, LKW, Parkplatz (Symbolbild)

Bild: sprisi / pixelio.de

Der Sprecher der Schätzorganisation Deutsche Automobil Treuhand (DAT) warnt vor verfrühten Angaben eines dramatischen Wertverlusts bei Dieselfahrzeugen. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, darüber konkrete Aussagen zu treffen", sagte Martin Endlein der "Heilbronner Stimme" (Freitag). Die Auswirkungen des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts dürften frühestens im April bemerkbar sein, erklärte er in dem Blatt.

Die DAT erstellt seit April 2017 jeden Monat ein "Diesel-Barometer", in dem unter anderem der Wertverlust von dreijährigen Diesel- und Benziner-Fahrzeugen mit bestimmter Laufleistung im Vergleich zum Listenpreis des Autos ermittelt wird. Die Werte für einen Monat werden üblicherweise im letzten Monatsdrittel des Folgemonats veröffentlicht. Da das Urteil am 27. Februar fiel, werden sich unmittelbare Auswirkungen erst für die Verkäufe im März zeigen. "Wir rechnen damit, dass der Wert für Diesel weiter unter Druck kommt", sagte Endlein der Zeitung. "Das Urteil wird Folgen haben, aber es ist zurzeit nicht seriös möglich, einen Wert anzugeben." Es werde außerdem auch künftig noch Gegenden in Deutschland geben, in denen Diesel gerne gekauft werden, erwartete der DAT-Sprecher - vor allem ländliche Regionen, in denen viele Pendler leben und die viel fahren müssen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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