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Bahn will Wohnraum für ihre Mitarbeiter schaffen

Freigeschaltet am 10.07.2019 um 06:42 durch Andre Ott
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Hoyerswerda, Plattenbau und Sozialwohnungen (Symbolbild)
Dr.-Wilhelm-Külz-Straße in Hoyerswerda, Plattenbau und Sozialwohnungen (Symbolbild)

Foto: Doris Antony
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Bahn führt Gespräche mit verschiedenen Kommunen, um herauszufinden, ob sich Flächen im DB-Eigentum zu Bauland umwandeln lassen: Dazu gehören auch Park&Ride-Grundstücke.

"Wir prüfen, ob wir nicht Park&Ride-Flächen erweitern und bebauen oder die Parkplätze überbauen können. Außerdem wollen wir prüfen, ob auch andere Flächen im Bahnbesitz geeignet sind, neuen Wohnraum zu schaffen", sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler der "Süddeutschen Zeitung".

Allein in München und Umland seien dafür 23 Standorte mit einem Wohnpotenzial für 650 Haushalte identifiziert worden. Dort könnten Eisenbahner, die für eine bestimmte Funktion geschult werden, während der Dauer ihrer Ausbildung für 200 Euro im Monat wohnen, berichtet die Zeitung weiter. 70 Apartments sollten in Bayerns Landeshauptstadt nun dazukommen. Der Konzern verfüge ebenfalls über einen bevorzugten Zugang zu mehreren Zehntausend Wohnungen von Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften. Diese sogenannten Belegungsrechte wolle das Unternehmen künftig stärker nutzen, berichtet die "Süddeutschen Zeitung". Mitarbeiter erhalten so nicht nur bessere Chance auf eine Wohnung.

Sie können diese dann auch anmieten, ohne eine Kaution zahlen zu müssen. Außerdem wolle der Konzern verstärkt Auszubildende unterstützen, etwa durch Kooperationen mit Azubi-Wohnheimen. 100.000 neue Beschäftigte wolle der staatseigene Konzern in den nächsten Jahren nach eigenen Angaben einstellen. Doch vor allem in den Städten haben die Eisenbahner Probleme, eine passende Wohnung zu finden: "Bezahlbare Mieten sind für unsere Mitarbeiter ein großes Thema geworden", sagte Seiler der "Süddeutschen Zeitung". Für die Bahn als Arbeitgeber sei es "absolut wichtig, mehr gegen Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu tun", so der Personalvorstand weiter. Das Unternehmen, einer der größten Arbeitgeber in Deutschland, wolle Beschäftigten deshalb stärker als bisher bei der Suche nach bezahlbaren Wohnraum helfen. Obwohl die Bahn nach Tarif zahlt, verdienten die etwa 200.000 Mitarbeiter in Deutschland oft nicht genug, um die gestiegenen Mieten bezahlen zu können, vor allem in den Großstädten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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