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Präsident des Maschinenbaus: Konjunkturampel steht auf gelb mit Tendenz zu grün

Archivmeldung vom 03.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Walter Haindl / PIXELIO
Bild: Walter Haindl / PIXELIO

Manfred Wittenstein, Präsident des deutschen Maschinenbauverbandes (VDMA), sieht den wichtigsten deutschen Industriebereich am Ende der Krise. "Wir haben das Vorjahresniveau in den letzten drei Monaten überschritten, insofern sind die Aussichten für den Maschinenbau wieder von rot auf gelb, mit Tendenz zu grün, gestellt. Insgesamt hat der Maschinenbau die Talsohle hinter sich", sagte Wittenstein dem Tagesspiegel.

Allerdings würden "zu Beginn eines Aufschwungs   Finanzierungsengpässe spürbar. Deshalb werden wir weiter Mitarbeiter verlieren und in diesem Jahr unter die 900 000er Marke bei der Beschäftigtenzahl fallen". Ende 2009 arbeiteten im deutschen Maschinenbau noch 920 000 Personen. Wittenstein äußerte "Sorge über die Investitionsschwäche in Deutschland. Wir liefern die neuesten Maschinen ins Ausland, und hier wird nicht ausreichend investiert. Dabei sollten wir doch im Inland die modernsten Produktionsanlagen haben".  Der Verbandspräsident kritisierte die Bundesregierung, die sich nicht ausreichend auf Bildung, Forschung und  Entwicklung konzentriere. "Die Steuererleichterung für das Hotel- und Gaststättengewerbe ist dagegen ein Schuss in den Ofen." Zur Kritik der französischen Wirtschaftsministerin Christine Lagarde an den deutschen Exportüberschüssen sagte Wittenstein, "der deutsche Maschinenbau hat weltweit eine herausragende Stellung - deshalb kaufen die Kunden weltweit unsere Produkte. Und diese Produkte werden wir den Kunden trotz der Bedenken der französischen Ministerin auch künftig nicht vorenthalten".

Quelle: Der Tagesspiegel

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