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Deutsche Bahn: Verhalten der GDL "unverantwortlich"

Archivmeldung vom 03.11.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.11.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank
Zentrale der Deutsche Bank in Frankfurt am Main. Bild: Deutsche Bank

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nach deren Androhung von neuen Streiks scharf angegriffen: "Das Verhalten der GDL ist unverantwortlich und schadet den Bahnkunden, der Wirtschaft und nicht zuletzt der großen Mehrheit der DB-Mitarbeiter", teilte die Bahn am Montag mit. Die GDL lasse "Millionen Bahnkunden in Deutschland weiterhin im Ungewissen".

Nachdem die Gewerkschaftsspitze die Verhandlungen am Sonntag "aus unbegreiflichen Gründen kurz vor dem Durchbruch" habe platzen lassen, verweigere die GDL-Spitze bis zum Montagabend jede Aussage, wie es weitergehe, hieß es seitens der Bahn weiter. "Öffentlichkeit und Kunden werden nach zweitägigen Beratungen der GDL mit dem lapidaren Hinweis abgespeist, über weitere Arbeitskämpfe `werde rechtzeitig` informiert."

Die Gewerkschaft hatte zuvor neue Streiks angedroht. "Die erneute Vorlage eines Tarifdiktates der DB provoziert weitere Arbeitskämpfe. Die GDL wird darüber rechtzeitig informieren", teilte die Gewerkschaft am Montagnachmittag mit. Am Montagvormittag hatte die Bahn mitgeteilt, die GDL-Spitze habe "kurz vor Unterzeichnung einer Lösung für den Tarifkonflikt Gespräche mit der DB entgegen jeder Verabredung völlig überraschend platzen lassen".

Der DB zufolge hatten sich Vertreter der Bahn und der GDL-Spitze in den vergangenen Tagen mehrfach getroffen, um vertraulich einen tragfähigen Vorschlag zur Beilegung der Tarifauseinandersetzung zu erarbeiten. In insgesamt mehr als zehnstündigen Gesprächen wurde gemeinsam ein neues Verfahren entwickelt, durch das die GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für Zugbegleiter erhalten sollte. Gleichzeitig sollte die Regelung die Kollision von zwei unterschiedlichen Tarifverträgen für eine Berufsgruppe vermeiden.

GDL droht mit neuen Streiks

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat nach dem Scheitern der Tarifgespräche mit der Bahn mit neuen Streiks gedroht. "Die erneute Vorlage eines Tarifdiktates der DB provoziert weitere Arbeitskämpfe. Die GDL wird darüber rechtzeitig informieren", teilte die Gewerkschaft am Montagnachmittag mit.

Am Montagvormittag hatte die Deutsche Bahn (DB) mitgeteilt, die GDL-Spitze habe "kurz vor Unterzeichnung einer Lösung für den Tarifkonflikt Gespräche mit der DB entgegen jeder Verabredung völlig überraschend platzen lassen".

Der DB zufolge hatten sich Vertreter der Bahn und der GDL-Spitze in den vergangenen Tagen mehrfach getroffen, um vertraulich einen tragfähigen Vorschlag zur Beilegung der Tarifauseinandersetzung zu erarbeiten. In insgesamt mehr als zehnstündigen Gesprächen wurde gemeinsam ein neues Verfahren entwickelt, durch das die GDL einen eigenständigen Tarifvertrag für Zugbegleiter erhalten sollte. Gleichzeitig sollte die Regelung die Kollision von zwei unterschiedlichen Tarifverträgen für eine Berufsgruppe vermeiden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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