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7,3 % weniger Unternehmensinsolvenzen im November 2013

Archivmeldung vom 14.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Im November 2013 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2 049 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,3 % beziehungsweise 162 Fälle weniger als im November 2012. Zuletzt hatte es im Oktober 2012 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat (+ 1,8 %) gegeben.

Das Baugewerbe war mit 352 Fällen am häufigsten von Unternehmensinsolvenzen betroffen. 335 Insolvenzanträge wurden von Unternehmen des Wirtschaftsbereichs Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen) gestellt. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen gab es 242 Insolvenzanträge.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen beliefen sich nach Angaben der Amtsgerichte im November 2013 auf 1,7 Milliarden Euro. Im November 2012 hatten sie bei 3,4 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 9 602 übrige Schuldner Insolvenz an (- 7,9 %). Darunter waren 7 599 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1 654 von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regelinsolvenzverfahren beziehungsweise ein vereinfachtes Verfahren durchlaufen.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

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