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Tönnies wächst 2016 trotz schwierigem Marktumfeld

Archivmeldung vom 15.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tönnies Fleischwerk in Rheda-Wiedenbrück
Tönnies Fleischwerk in Rheda-Wiedenbrück

Foto: Daidalus
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Tönnies Unternehmensgruppe stellte im Rahmen eines Jahres-Pressegesprächs in Rheda-Wiedenbrück wichtige Kennzahlen der erfolgreichen Unternehmensentwicklung des Familienunternehmens vor. Die Gruppe erwirtschaftete 2016 weltweit einen Umsatz von 6,35 Mrd. EUR, ein Plus von 50 Mio. EUR (+ 0,8%). Bei den Schlachtungen von Schweinen legte Tönnies erneut zu. 20,4 Mio. Schweine weltweit (2015: 20,0 Mio.) sind ein Zuwachs von 400.000 (+ 2,0 %), davon 16,2 Mio. Schweine in Deutschland. Bei den Rinderschlachtungen steht das Unternehmen erneut bei 424.000 Schlachtungen inklusive Zerlegung.

Insgesamt arbeiten im Jahr 2016 12.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit für die Unternehmensgruppe. An den deutschen Standorten sind im Jahr 2016 157 Auszubildende in zwölf verschiedenen Ausbildungsberufen tätig.

"Wir haben 2016 unsere Marktposition weiter ausgebaut. Durch die strukturellen Investitionen in die Standorte sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt und das in einem sehr umkämpften Markt", sagte Clemens Tönnies. "Vor diesem Hintergrund spielt unsere internationale Aufstellung eine wichtige Rolle. Dadurch öffnen wir den deutschen Landwirten neue Absatzmöglichkeiten. Mit der vollen Integration Ticans im Jahr 2016 haben wir uns im Markt noch breiter aufgestellt. Dennoch bleibt Deutschland unser Stammmarkt."

Schwerpunkt der Investitionen in 2016 waren neben der Standortsicherung das Umwelt- und Energiemanagement. Durch konsequente Investitionen wird Tönnies zu einem der energieeffizientesten Unternehmen der Branche. So wurde an den Standorten Rheda und Sögel in die Eigenstromerzeugung mit einer Gesamtkapazität von 12,1 Megawattstunden investiert. Die beiden Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und nutzen gleichzeitig mittels Kraft-Wärme-Kopplung und einer speziell entwickelten Absorbertechnik ganzjährig die Wärme zur Herstellung von Kälte. Dieses Konzept kommt auch der in Rheda neu entwickelten Vier-Phasen-Kühlung bei Schweinen zugute, die sehr erfolgreich angelaufen ist.

An den Standorten in Kempten (Bayern) und Kellinghusen (Schleswig-Holstein) wurde ebenfalls intensiv in die Standorte investiert. Am Rinderschlachthof in Kempten wurden unter Beratung der US-Amerikanerin Prof. Dr. Temple Grandin neuste wissenschaftliche Tierschutzerkenntnisse umgesetzt. In Kellinghusen wird nach der Übernahme des Unternehmens Thomsen aktuell der gesamte Standort erneuert.

Für 2017 verfolgt die Tönnies Gruppe das Ziel, bestehende Produktionsstandorte weiterzuentwickeln, hochmoderne Technologien und effiziente Prozesse einzuführen, um angesichts des starken Preisdrucks im Markt bestehen zu können. Damit verfolgt Tönnies konsequent seine Wachstumsstrategie.

Quelle: Tönnies (ots)

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