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Bauernverband warnt vor Preisverfall bei Schweinefleisch

Archivmeldung vom 09.07.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.07.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Warnen, melden & anzeigen (Symbolbild)
Warnen, melden & anzeigen (Symbolbild)

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Der Deutsche Bauernverband warnt angesichts der Schließung der Tönnies-Fleischfabrik vor drohenden Preissenkungen bei Schlachtschweinen. Es gebe klare Anzeichen dafür, dass die Preise deutlich fallen werden, hieß es vom Verband.

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbands, Bernhard Krüsken, sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post" dazu: "Es kann nicht sein, dass Landwirte jetzt die Suppe auslöffeln müssen, die ihnen die Fleischwirtschaft eingebrockt hat." Die Probleme in der Fleischwirtschaft ließen sich nicht durch Preisdrückerei lösen, "sondern nur durch das konsequente Umsetzen von Hygieneauflagen, damit Schlachtung und Zerlegung wieder in Gang kommen", sagte Krüsken.

Der Tönnies-Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück ist seit dem dortigen Corona-Ausbruch vor drei Wochen geschlossen. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband geht von 210.000 schlachtreifen Schweinen in Deutschland aus, die deswegen derzeit nicht geschlachtet werden können.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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