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Rentenversicherungs-Präsident fordert größere Anstrengungen gegen Altersarmut

Archivmeldung vom 31.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Rike / pixelio.de
Bild: Rike / pixelio.de

Zur Vermeidung von Altersarmut sollten nach Ansicht des Präsidenten der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, die Langzeitarbeitslosen wieder in die gesetzliche Altersversorgung einbezogen werden. "Hier muss man überlegen, ob auf den vormaligen Lohn wieder angemessene Beiträge in die Rentenkasse kommen sollen", sagte Rische der "Saarbrücker Zeitung".

Rische erinnerte daran, dass es eine entsprechende Regelung vor der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe gegeben habe. Eine weitere Risikogruppe für Altersarmut seien Selbständige ohne Versicherungsschutz. "Hier muss über eine Versicherungspflicht nachgedacht werden", forderte Rische. Bei Niedriglöhnern regte der Experte "subventionierte Mindestbeiträge für die Rentenversicherung" an.

Zugleich warnte Rische vor dem Eindruck, dass Menschen mit wenig Rente automatisch arm seien. "Wenn jemand eine niedrige Rente hat, dann lässt das noch nicht auf Altersarmut schließen." Gerade Menschen mit einer niedrigen Rente würden oft über ein deutlich höheres Haushaltseinkommen verfügen. "Als Beamte zum Beispiel, oder als berufsständisch Versicherte", erläuterte Rische.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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