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Gesamtmetall warnt: VW-Skandal nicht instrumentalisieren

Archivmeldung vom 30.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Oliver Zander Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Oliver Zander Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt mit Blick auf den Manipulationsskandal bei Volkswagen vor einer Gefährdung von Wohlstand und Jobs in Deutschland. Hauptgeschäftsführer Oliver Zander sagte im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Der Skandal um manipulierte Abgaswerte darf nicht gegen die deutsche Automobilindustrie, den Standort Deutschland oder die Diesel-Technologie instrumentalisiert werden. Daran hängen Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland."

Zander betonte: "Wir leben vom Produkt Auto." Die deutsche Automobilindustrie verzeichnete im vergangenen Jahr nach Angaben des Branchenverbandes VDA einen Rekordumsatz von 367,9 Milliarden Euro. Laut Gesamtmetall entspricht dies rund 36 Prozent aller Umsätze in der gesamten Metall- und Elektro-Industrie (rund 1000 Milliarden Euro Umsatz).

Auch mit Blick auf die Arbeitsplätze nimmt die Automobilindustrie eine herausragende Stellung ein. In der Branche arbeiteten im Durchschnitt des vergangenen Jahres 787.829 der insgesamt rund 3,8 Millionen Beschäftigten in der M+E-Industrie. Allein an der Diesel-Technologie hängen nach Angaben der IG Metall mehr als 20.000 Beschäftigte bei deutschen Zulieferern.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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