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Freiberufler fürchten Abbau von 400.000 Arbeitsplätzen

Archivmeldung vom 16.06.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.06.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)

Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Die Freiberufler in Deutschland gehen für 2020 und 2021 von einem massiven Arbeitsplatzabbau aus. Das berichtet das "Handelsblatt". Trotz des Milliarden-Rettungspakets der Bundesregierung blickt Wolfgang Ewer, Präsident des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB), demnach pessimistisch in die Zukunft: "Nachdem bereits erste Stellen abgebaut werden mussten, sind mindestens 400.000 weitere Stellen in Gefahr", sagte Ewer der Zeitung.

Die Lage für viele Freiberufler sei ausgesprochen schwer, "knapp zwei Drittel sind massiv betroffen". Vor allem junge Unternehmen bräuchten Hilfe, damit die Gründerkultur in Deutschland nicht nachhaltig geschädigt werde. Ewer stützt sich auf eine Umfrage unter 2.600 Freiberuflern unter den Mitgliedsverbänden, die zwischen Mitte Mai und Mitte Juni erhoben und ausgewertet wurde. Also zu einem Zeitpunkt, zu dem der Stillstand des öffentlichen Lebens in vollem Gange war, aber bereits die Aussicht auf eine wirtschaftliche "Post-Corona-Zeit" erkennbar wurde.

Danach traf der wochenlange Lockdown jeden vierten Freiberufler (24,5 Prozent) sehr stark, mehr als jeden dritten (37,3 Prozent) stark. Für fast jeden dritten Freiberufler ist der bereits entstandene wirtschaftliche Schaden existenzbedrohend. Das spiegelt sich auch im deutlichen Auftragsrückgang von mehr als 50 Prozent wider, den jeder dritte Freiberufler verzeichnet. Düster sieht es laut der Umfrage auch für die Zukunft aus. Selbst für 2021 erwarten die Freiberufler oft noch keine Aufhellung und rechnen mit einem Personalabbau vor allem bei Firmen zwischen zehn und 49 Mitarbeitern.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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