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BDI-Präsident Grillo: Geistiges Eigentum zentral für Digitalisierung

Archivmeldung vom 24.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ulrich Grillo, BDI-Präsident, Berlin 2013
Ulrich Grillo, BDI-Präsident, Berlin 2013

Foto: RudolfSimon
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Geistiges Eigentum ist zentral für die Digitalisierung der Industrie. Der Schutz des geistigen Eigentums ist das Fundament für Innovation und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands." Das sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Freitag in Berlin.

"Die Grenzen zwischen Patent- und Urheberrecht verschwimmen. Die Digitalisierung stellt neue Herausforderungen an Schutzrechte. In Zukunft gibt es viel mehr Teile und Produkte mit Softwarekomponenten", erklärte Grillo. Die Vernetzung von Forschung und Entwicklung werfe beispielsweise Fragen bei der Anmeldung von Patenten auf. Bei neuen und offenen Formen der Kooperation sei oft unklar, wer ein bestimmtes Patent anmelden kann. Schließlich stelle sich die Frage, wem maschinengenerierten Daten gehören.

Zum sechsten Mal veranstaltete der BDI gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Markenverband und dem Aktionskreis Produkt- und Markenpiraterie (APM) den Tag des geistigen Eigentums. Die Konferenz geht zurück auf eine Initiative der Weltorganisation für geistiges Eigentum. In diesem Jahr nahmen EU-Kommissar Günther Oettinger und Bundesjustizminister Heiko Maas teil.

Quelle: BDI Bundesverband der Dt. Industrie (ots)

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