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BGA: Verstärkte Öffnung alternativer Märkte dringend erforderlich

Archivmeldung vom 08.08.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.08.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
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"Die angekündigte Importsperre Russlands für Agrarprodukte und Lebensmittel wird die deutsche Agrarexportwirtschaft treffen und könnte die Erzeugerpreise für wichtige landwirtschaftliche Produkte nach unten ziehen. Die notwendige Abhilfe kann nur durch Exportmöglichkeiten in andere Drittlandmärkte geschaffen werden. Wir fordern deshalb von der Politik die erforderlichen Zulassungsprozesse zu intensivieren und mit Hochdruck zu verfolgen." Dies erklärt Gerhard Handke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), heute in Berlin zu den Entwicklungen der neuen Russland-Sanktionen.

Oberste Priorität haben dabei Märkte wie China, Japan, Taiwan und Mexiko, die einen großen Einfuhrbedarf für Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch sowie Milch und Milchprodukte aufweisen. Vor allem die USA, aber auch viele EU-Mitgliedsstaaten haben diese Märkte seit langem mit hochrangigem politischem Einsatz und zwischenstaatlichen Veterinärvereinbarungen für sich erschlossen. Die deutsche Agrarexportwirtschaft fordert seit Jahren die Öffnung bedeutender Drittlandmärkte voranzutreiben. Im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurden die Veterinärangelegenheiten im Export bisher jedoch sträflich vernachlässigt.

"Wir begrüßen die eindeutige Positionierung von Bundesminister Schmidt, den Agrarexport nun zur Chefsache zu machen und erwarten, dass schnell und entschlossen gehandelt wird. Es darf nicht bei politischen Lippenbekenntnissen bleiben, denn nicht nur bei Autos oder Maschinen ist der Export heute das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, sondern auch für Fleisch, Gemüse und Obst. Gerade in ländlichen Räumen sind hiervon viele Arbeitsplätze abhängig", so Handke abschließend.

Quelle: BGA Bundesverb. Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V. (ots)

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