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US-Börsen legen nach Fed-Zinsentscheid teils kräftig zu

Archivmeldung vom 02.02.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)
Dow Jones Industrial Average (Dow Jones)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die US-Börsen haben am Mittwoch teils kräftig zugelegt. Während der Dow zu Handelsende in New York mit 34.093 Punkten nahezu unverändert berechnet wurde, konnten S&P 500 und Nasdaq 100 deutlichere Gewinne verzeichnen.

Der breiter gefasste S&P 500 war wenige Minuten zuvor mit rund 4.115 Punkten 1,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.355 Punkten 2,2 Prozent stärker. Den größten Teil des Tages hatten die US-Börden im Minus rangiert, doch der Zinsentscheid der US-Notenbank Federal Reserve brachte die Wende. Wie erwartet hat die Fed den Leitzins um 25 Basispunkte erhöht. Durch das langsamere Zinserhöhungstempo will die Währungsbehörde künftig besser abwägen können, ob die Zinsschritte ausreichen, um das Ziel von nicht mehr als zwei Prozent Inflation zu erreichen. "Die jüngsten Entwicklungen sind zwar ermutigend, aber wir brauchen wesentlich mehr Beweise, um zuversichtlich zu sein, dass die Inflation auf einem nachhaltigen Abwärtspfad ist", sagte Fed-Chef Jerome Powell. Während er in seiner Rede sowohl Fortschritte als auch einen möglicherweise weiterhin harten Kurs anerkannte, konzentrierten sich viele Anleger auf das positive Signal der Ankündigung.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte unterdessen am Mittwochabend deutlich stärker. Ein Euro kostete 1,0986 US-Dollar (1,15 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9102 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.952 US-Dollar gezahlt (+1,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 57,13 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,32 US-Dollar, das waren 214 Cent oder 2,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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