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Flutgebiete können 2013 mit Wachstumsplus rechnen

Archivmeldung vom 06.07.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.07.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gößnitz, 2. Juni 2013
Gößnitz, 2. Juni 2013

Foto: Lucas Friese
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die von der Flut geschädigten Bundesländer Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen können sich durch die Beseitigung der Flutschäden auf ein spürbares Plus beim Wirtschaftswachstum einstellen. Der Konjunkturexperte Udo Ludwig vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Aufgrund der Erfahrungen aus dem Flut-Jahr 2002 rechnen wir mit einem zusätzlichen deutlichen Konjunkturschub in den von der Flut betroffenen Bundesländern, der schon ab dem zweiten Halbjahr 2013 spürbar werden wird."

Vor allem beim Baugewerbe, verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor, etwa bei Ingenieur- und Architektenleistungen sei mit einem Plus zu rechnen. Im Jahr 2002 verzeichneten laut Ludwig die geschädigten Länder Sachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt Wachstumsraten zwischen 1,6 und 1,9 Prozent - entgegen dem bundesdeutschen BIP-Wachstum von damals null Prozent.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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