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Das Internet wird für die Stellensuche immer wichtiger

Archivmeldung vom 18.12.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.12.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Bild: Jorma Bork / pixelio.de
Bild: Jorma Bork / pixelio.de

18 Prozent der Deutschen suchen derzeit aktiv einen neuen Job. Entweder, weil sie ohne Beschäftigung sind (11 Prozent), oder weil sie dringend den Arbeitgeber wechseln wollen (7 Prozent). Weitere 22 Prozent schauen sich zumindest regelmäßig nach Jobs um, auch wenn sie es mit dem Wechsel nicht eilig haben. Damit sind 40 Prozent der Bundesbürger einem Wechsel nicht abgeneigt. Nur 38 Prozent sind mit ihrer derzeitigen Berufssituation zufrieden. Zu diesen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie "Jobsuche" des Personaldienstleisters ManpowerGroup, für die 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt wurden.

Die beliebteste Informationsquelle für Jobsuchende ist und bleibt die klassische Zeitungsannonce. 57 Prozent derer, die dringend oder auch nur sporadisch nach einer neuen Tätigkeit suchen, durchforsten dafür die Stellenanzeigen in Tageszeitungen. Doch schon an zweiter Stelle folgen Internet-Suchmaschinen wie Google (49 Prozent) vor den Online-Jobbörsen der Arbeitsagentur auf Platz 3 (48 Prozent) und speziellen Internetportalen wie Monster oder Stepstone an vierter Position (46 Prozent). 38 Prozent greifen auf ihr persönliches Netzwerk zurück, 34 Prozent recherchieren direkt auf den Internetseiten von potenziellen neuen Arbeitgebern und 13 Prozent nutzen ihr Online-Netzwerk auf Xing oder LinkedIn. Erst an achter Stelle taucht ein weiteres klassisches Medium in dieser Rangliste für Jobrecherchen auf: Zwölf Prozent lesen Fachzeitschriften und suchen dort gezielt nach passenden Vakanzen.

Jeder Zehnte interessiert sich für Zeitarbeitsjob - doch die Chancen werden oft unterschätzt

Jeder zehnte Jobsuchende informiert sich auch auf den Angebotsseiten von Zeitarbeitsfirmen über passende Angebote. Allerdings sind tatsächlich nur zwei Prozent aller Beschäftigten in Deutschland bei einem Personaldienstleister beschäftigt. "Viele Jobsuchende unterschätzen die Chancen, die eine Anstellung beim Personaldienstleister mit sich bringt", sagt Herwarth Brune, Chef der ManpowerGroup Deutschland. Zeitarbeitnehmer sind in Deutschland - anders als zum Beispiel in Frankreich - fest angestellt beim jeweiligen Personaldienstleister und haben dadurch einen sicheren Arbeitsplatz. Außerdem werden sie fair nach Tarif bezahlt. Das individuelle Gehalt richtet sich nach der Qualifikation. So liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei den 20.000 Zeitarbeitnehmern der ManpowerGroup über 11 Euro. Ab 2014 gilt in der Zeitarbeit außerdem ein Mindestlohn von 8,50 Euro im Westen und 7,86 Euro im Osten. "Dazu bietet Zeitarbeit die Chance, attraktive Unternehmen kennenzulernen und wertvolle Berufserfahrung zu sammeln", so Brune.

Deutsche bewerben sich am liebsten per E-Mail

Beim Versand von Bewerbungen wird die E-Mail am häufigsten genutzt. 31 Prozent der Kandidaten ziehen diesen Übermittlungsweg allen anderen vor, so ein weiteres Ergebnis der ManpowerGroup-Studie "Jobsuche". Erst an zweiter Stelle kommt für 27 Prozent die klassische Bewerbungsmappe per Post. Fast jeder Vierte (23 Prozent) gibt seine Bewerbung persönlich vor Ort ab - eine gute Gelegenheit, sich im Unternehmen vorzustellen. Onlinebewerbungen über Jobportale mögen die Bewerber hingegen weniger - vor allem dann, wenn mühsam alle Daten in ein Online-Formular eingegeben werden müssen, denn dazu sind nur sieben Prozent bereit. Höher ist die Bereitschaft, wenn die Bewerbungsunterlagen komplett hochgeladen werden können (neun Prozent).

Quelle: ManpowerGroup Deutschland GmbH (ots)

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