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BayernLB-Chef erwartet Bankensterben in Europa

Archivmeldung vom 13.03.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.03.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Johannes-Jörg Riegler, Vorstandschef der BayernLB und Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken (VÖB), sieht gewaltige Veränderungen auf die Bankenbranche zukommen. "Ein Drittel der Banken in Deutschland und in Europa wird vom Markt verschwinden", sagte er dem "Handelsblatt".

Dabei ist seiner Ansicht nach keineswegs die Digitalisierung die größte Herausforderung für die Geldhäuser, wie vielerorts zu hören ist. "Am meisten schmerzen die Banken Negativ- und Nullzins", so Riegler. Dann komme die Regulierung, anschließend die Digitalisierung. Der Chef der BayernLB fordert deshalb ein Umfeld, in dem es für die verbleibenden Institute wieder möglich ist, Geld zu verdienen. Die Banken seien schon dabei, Prozesse zu automatisieren oder sich Leistungen bezahlen zu lassen, die bislang umsonst waren. "Damit kaufen sie sich einige Jahre Zeit", sagte Riegler. Das sei aber kein Umfeld, in dem Banken ihre Kapitalkosten verdienen oder wachsen könnten. "Das kann und wird auf Dauer nicht gutgehen", so Riegler. Deswegen geht er auch davon aus, dass künftig nicht nur Firmenkunden mit hohen Einlagen Verwahrentgelte oder Negativzinsen zahlen müssen: "Je nachdem, wie die Geldpolitik der EZB künftig aussieht, wird die Entwicklung auch vor Privatkunden nicht haltmachen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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