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WTO-Chef fürchtet schwere Wirtschaftskrise durch Handelsstreit

Archivmeldung vom 26.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Roberto Azevêdo
Roberto Azevêdo

Foto: MachoCarioca
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Roberto Azevêdo, Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), hat vor schweren Einbußen bei einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Unsere Ökonomen haben sich angeschaut, wie sich ein umfassender Handelskonflikt mit einem vollständigen Zusammenbruch der internationalen Kooperation in Handelsfragen auswirken würde. Ergebnis: Das weltweite Wirtschaftswachstum würde um 1,9 Prozentpunkte geringer ausfallen", sagte Azevêdo der Wochenzeitung "Die Zeit".

Alle Regionen würden verlieren. "In der Europäischen Union beliefen sich die Wachstumseinbußen auf 1,7 Punkte." US-Präsident Donald Trump hatte in dieser Woche neue Strafzölle gegen China verhängt. Die chinesische Regierung kündigte Gegenmaßnahmen an. Azevêdo rief die streitenden Parteien dazu auf, ihren Konflikt im Rahmen der WTO beizulegen und kündigte eine Debatte über die Reform der Organisation an. So sei es legitim, dass die USA auf Veränderungen der Handelsregeln drängten. Es sei aber "wich tig, dass wir uns zusammensetzen und gemeinsam darüber reden, was wir verändern wollen", sagte er. Die chinesische Führung rief er dazu auf, auf ihre Partner zuzugehen. Sonst bestehe "die Gefahr, dass diese unilaterale Maßnahmen ergreifen". Die USA aber auch andere Länder werfen der WTO vor, nicht streng genug gegen chinesische Regelverfehlungen etwa beim Thema Diebstahl geistigen Eigentums vorzugehen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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