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DIHK-Chef warnt vor Mehrbelastungen der Wirtschaft durch höheren CO2-Preis

Archivmeldung vom 12.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Eric Schweitzer Bild: DIHK / Thomas Kierok
Eric Schweitzer Bild: DIHK / Thomas Kierok

In der Klimaschutz-Debatte über die Einführung eines CO2-Preises hat Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), vor Mehrbelastungen der deutschen Wirtschaft gewarnt. "Sollte sich die Politik für eine zusätzliche CO2-Bepreisung entscheiden, ist wichtig, dass die deutsche Wirtschaft unterm Strich nicht zusätzlich belastet wird", sagte Schweitzer der Düsseldorfer "Rheinischen Post".

Klimaschutz sei im globalen Konsens am wirksamsten. "Daher muss das letztendlich gewählte Konzept mindestens an europäische Regelungen anschlussfähig sein, um Wettbewerbsnachteile für die deutsche Wirtschaft zu vermeiden", sagte Schweitzer. "Häufig wird übersehen, dass viele Unternehmen aus der Energiewirtschaft und der Industrie über den Emissionshandel bereits einer funktionierenden CO2-Bepreisung unterliegen", sagte Schweitzer. "Aus Sicht der Wirtschaft ist hier kein weiterer Eingriff etwa über einen Mindestpreis notwendig." Am heutigen Freitag wird der Wirtschafts-Sachverständigenrat ein Sondergutachten zur CO2-Bepreisung für mehr Klimaschutz vorlegen.

Quelle: Rheinische Post (ots)


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