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Ermittlungen gegen ehemalige Bayer-Mitarbeiter wegen Iberogast

Archivmeldung vom 17.09.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.09.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Das Bayer-Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer AG
Das Bayer-Kreuz bei Nacht. Bild: Bayer AG

Zwei Jahre nach einem Todesfall in Verbindung mit dem Magen-Darm-Arzneimittel Iberogast ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln gegen zwei ehemalige Bayer-Mitarbeiter.

Die Behörde prüfe einen Anfangsverdacht der fahrlässigen Tötung in einem Fall sowie der fahrlässigen Körperverletzung in zehn Fällen gegen die beiden vormaligen Verantwortlichen der Bayer Vital mit Sitz in Leverkusen, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer dem "Kölner Stadt-Anzeiger.

Ermittelt werde, ob die beiden Verdächtigen ihrer Sorgfaltspflicht nicht nachkamen und in dem Beipackzettel des Medikaments kein Warnhinweis auf mögliche Leberschädigungen gedruckt wurde. Ebenfalls werde geprüft, ob Konsumenten ursächlich durch die Einnahme der Arznei gesundheitliche Schäden erlitten hätten. Hintergrund ist der Fall einer 56-jährigen Patientin, die 2018 möglicherweise durch die Einnahme von Iberogast an Leberbeschwerden gelitten hatte und 2018 an den Komplikationen einer aufwendigen Lebertransplantation in der Leipziger Uniklinik starb. Eine Bayer-Vital-Sprecherin sagte auf Anfrage des "Kölner Stadt-Anzeiger", das Unternehmen stehe in Kontakt mit den zuständigen Behörden: "Wir bitten um Verständnis, dass wir zu laufenden rechtlichen Verfahren keine weiteren Angaben machen."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)

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