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Deutschen Bahn will nun doch keine Züge nach Personen benennen

Archivmeldung vom 28.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin. Bild: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben
Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG am Potsdamer Platz in Berlin. Bild: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Die Deutsche Bahn will nun doch keine Züge nach historischen Persönlichkeiten benennen. Im Oktober hatte die Bahn 25 Namenspaten bekanntgegeben, darunter auch das jüdische Mädchen Anne Frank, das 1944 mit einem Zug in das KZ Auschwitz deportiert wurde. Die Wahl Anne Franks als Namenspatin sorgte für massive Kritik.

Ein Bahn-Sprecher zu "Bild": "Wir müssen einräumen, dass wir das Thema leider falsch eingeschätzt und damit Gefühle verletzt haben." Die Verstrickung von Reichsbahn und NS-Staat sei ein "dunkles Kapitel in der Geschichte der Eisenbahn". Jetzt wolle die Bahn ihre neuen ICE4 zu Botschaftern für die "schönsten Seiten Deutschlands" machen, sie also nach Regionen, Flüssen oder Bergen benennen, so der Sprecher weiter. Darüber hinaus sollen weitere Projekte der Erinnerungsarbeit angestoßen werden. Dafür sei man in Gesprächen mit verschiedenen Trägern, darunter auch die Anne-Frank-Stiftung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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