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Mehrheit der Gründer würde nicht an Start-up-Show teilnehmen

Archivmeldung vom 03.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Nein & Stopp! (Symbolbild)
Nein & Stopp! (Symbolbild)

Bild: Erich Westendarp / pixelio.de

65 Prozent der Start-ups in Deutschland würden auf keinen Fall bei einer Start-up-Show wie "Die Höhle der Löwen" teilnehmen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurde. Am häufigsten wurde angegeben, dass es sich nur um TV-Unterhaltung handele, die keinen Mehrwert für ihr Start-up bringe (57 Prozent). 48 Prozent der Unternehmen beklagen die unattraktiven Konditionen der Investment-Deals, 40 Prozent glauben nicht, dass ihnen die Beratung durch die Mentoren fachlich hilft und 33 Prozent schätzen den Aufwand zu hoch ein.

34 Prozent der Befragten befürchten, dass die Teilnahme an einer solchen Show dem Image ihres Start-ups schadet. Weitere 25 Prozent glauben nicht, dass ein potenzieller Investor durch eine solche Show auf das Start-up aufmerksam wird. Zehn Prozent sagten aus, es wäre ihnen unangenehm, im Fernsehen aufzutreten. 28 Prozent der Befragten können sich hingegen eine Teilnahme vorstellen und hoffen vor allem darauf, dass ihr Unternehmen so bekannter wird (98 Prozent) oder sie sogar neue Kunden gewinnen können (78 Prozent). 59 Prozent sehen zudem die Chance, dass auf diesem Weg potenzielle Investoren aufmerksam werden. Jedes dritte Unternehmen (33 Prozent) rechnet damit, dass die Beratung der Mentoren Vorteile bringt und rund jedes vierte Start-up (29 Prozent) sagte, ein Fernsehauftritt würde einfach Spaß machen. Bei der Umfrage wurden 302 IT- und Internet-Start-ups in Deutschland befragt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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