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Online-Werbung reißt 100-Mrd.-Dollar-Marke

Archivmeldung vom 22.09.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.09.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Dollar: Google und Facebook scheffeln Geld.
Dollar: Google und Facebook scheffeln Geld.

Bild: Andreas Hermsdorf, pixelio.de

Der Umsatz mit Online-Anzeigen übersteigt 2018 in den USA erstmals die 100-Mrd.-Dollar-Marke. Die sozialen Medien und die übrigen Anbieter im Internet sichern sich mit 106,6 Mrd. Dollar - ebenfalls zum ersten Mal - mehr als 50 Prozent des gesamten Werbekuchens, der mit 207 Mrd. Dollar eine Rekordhöhe erreicht, wie Magna Global ermittelt hat. Gegenüber 2017 stiegen die Werbeumsätze der sozialen Medien um fast 33 Prozent. Hauptleidtragende sind die Printmedien, die 17 Prozent ihrer Werbeumsätze einbüßten.

Alphabet und Facebook

Google- und YouTube-Mutter Alphabet sowie Facebook schnitten sich das größte Stück vom Online-Werbekuchen ab. Dabei zeigt sich, dass sich das Wachstum keineswegs verlangsamt. Im Einzelnen steigen die Umsätze der Suchmaschinen, an der Spitze Google, um 16 Prozent. Facebook schafft ein Plus von 36 Prozent. Für den Online-Versandhändler nennt eMarketer eine konkrete Anzeigen-Umsatzzahl. Der Gigant streicht nach vorläufigen Schätzungen rund 4,6 Mrd. Dollar ein.

Die Fernsehanstalten, einst die umsatzstärksten Werbeträger in den USA, legen ebenfalls zu, allerdings auf relativ niedrigem Niveau. Während die lokalen Sender ein Plus von gut neun Prozent verbuchen, sind es bei den überregionalen Anstalten laut Magna gerade einmal 0,8 Prozent. Das liege unter anderen an Spitzenereignissen, die es nicht jedes Jahr gibt, etwa die Olympischen Spiele.

Das nur mäßige Wachstum liegt unter anderem daran, dass die Fernsehanstalten Zuschauer verlieren. Die wandern ab zu Streaming-Diensten wie Netflix, Hulu und Co. Das versuchen die Unternehmen durch höhere Anzeigenpreise zu kompensieren, um nicht das gleiche Schicksal zu erleiden wie die Print-Medien und auch der Radioanstalten, die fast fünf Prozent des Umsatzes verlieren. Die Magna-Experten glauben nicht, dass damit auf Dauer der Niedergang aufzuhalten ist.

YouTube bedrängt TV-Sender

Dieser Niedergang liegt auch daran, dass Internet-Giganten in den Videobereich investieren. Google etwa besitzt den populärsten Anbieter YouTube, der auch Anzeigen präsentiert. Facebook versucht das gleiche Geschäftsmodell in mehreren Ländern. Videoanbieter konnten die Anzeigeneinahmen im zweiten Quartal 2018 um stolze 28 Prozent steigern. Im nächsten Jahr werden sie die Umsätze von Printmedien und Rundfunkanbietern überholen, prophezeit Magna.

Quelle: www.pressetext.com/Wolfgang Kempkens

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