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Nach Corona-Absagen von Volksfesten: Schausteller erwarten Pleitewelle

Archivmeldung vom 14.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Gesamtansicht Hamburger Dom, April 2017
Gesamtansicht Hamburger Dom, April 2017

Foto: Wikiuka
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Angesichts zahlreicher Absagen von Veranstaltungen wegen der Corona-Epidemie droht im Schaustellergewerbe eine Pleiteweile. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte Werner Hammerschmidt, Hauptgeschäftsführer beim Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute: "Es sind in höchstem Maße Existenzen bedroht. Es wird zu Insolvenzen kommen."

Nach der Winterpause hätten jetzt eigentlich die ersten Jahrmärkte und anderes angestanden, die nun aber fast flächendeckend abgesagt würden. "Die Schausteller bräuchten dringend das Geld, die Konten sind leer. Die Angst geht um in der Branche", so Hammerschmidt.

Zuletzt waren mehrere größere Volksfeste wie der Hamburger Dom oder die Osnabrücker Maiwoche abgesagt worden. "Schausteller haben in diesen Zeiträumen keine alternativen Einnahmequellen", sagte der Verbandsvertreter. "Die Absagen bedeuten für uns keine Einbußen, sondern Einbrüche." Laut Hammerschmidt gibt es deutschlandweit 5000 Betriebe im Reisegewerbe mit etwa 100.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz liegt bei etwa zwei Milliarden Euro.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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