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Umfrage zeigt: Bauern mit Tierhaltung in finanziellen Schwierigkeiten

Archivmeldung vom 15.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kühe
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Foto: Flominator
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Jeder vierte Landwirt mit einer Tierhaltung auf dem heimischen Bauernhof bezeichnet seine finanzielle Lage als angespannt oder sehr angespannt. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, wollen viele auf Investitionen in neue oder modernere Ställe vorerst verzichten.

Das Blatt beruft sich dabei auf die Ergebnisse des sogenannten Konjunkturbarometers Agrar, für das regelmäßig im Auftrag von Bauernverband, dem Dachverband der Landtechnik-Hersteller und der Landwirtschaftlichen Rentenbank bundesweit 1500 Landwirte befragt werden.

In der Umfrage bezeichnete demnach jeder vierte Tierhalter seine finanzielle Situation als angespannt oder sehr angespannt. Laut Barometer wollen die Landwirte in den kommenden sechs Monaten 1,8 Milliarden Euro und damit 200 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum in die Modernisierung ihrer Ställe investieren. Zuletzt hatten die Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Sachsen und Brandenburg zu Preiseinbrüchen im Schweine-Sektor geführt.

Die Bundesregierung will ungeachtet dessen den Umbau der Tierhaltung vorantreiben. Eine Kommission hatte im vergangenen Jahr einen Fahrplan überreicht, wie das bis 2040 gelingen kann. Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) hat dazu ein Machbarkeitsgutachten in Auftrag gegeben, das demnächst präsentiert werden soll. Bauernpräsident Joachim Rukwied forderte in der "NOZ" eine zügige Umsetzung der Kommissionspläne. "Der Umbau der Tierhaltung muss endlich Fahrt aufnehmen." Zudem sprach er sich für eine verpflichtende Haltungs- und Herkunftskennzeichnung bei tierischen Produkten aus. "Diese muss die Politik verpflichtend umsetzen. Der Verbraucher muss erkennen können, wofür er sein Geld ausgibt", so Rukwied.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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