Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Wirtschaft Erzeugerpreise August 2013: - 0,5 % gegenüber August 2012

Erzeugerpreise August 2013: - 0,5 % gegenüber August 2012

Archivmeldung vom 04.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org
Behördenschild des StatistischesnBundesamtes. Bild: Kandschwar / wikipedia.org

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im August 2013 um 0,5 % niedriger als im August 2012. Dabei standen einem deutlichen Plus bei den Verbrauchsgütern niedrigere Preise für Energie und Vorleistungsgüter gegenüber. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Juli 2013 geringfügig um 0,1 %.

Mit den Zahlen für August 2013 legt das Statistische Bundesamt die Ergebnisse der Neuberechnung des Erzeugerpreisindex auf der Indexbasis 2010 = 100 vor. Das dieser Neuberechnung zugrunde liegende Wägungsschema - das heißt die Gewichtung der Teilindizes für die Berechnung des Gesamtindex - bezieht sich auf die Strukturen des gewerblichen Inlandsabsatzes im neuen Basisjahr 2010. Neu in die Berechnung aufgenommen wurde die Preisentwicklung von Reparaturen, Instandhaltung und Installation von Maschinen und Anlagen. Die neuen Indexwerte ersetzen die bisher veröffentlichten Werte von Januar 2010 bis Juli 2013.

Verbrauchsgüter waren im August 2013 um 2,6 % teurer als im August 2012, gegenüber Juli 2013 stiegen deren Preise um 0,2 %. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 3,7 % mehr (+ 0,2 % gegenüber Juli 2013). Besonders stark stiegen die Preise für Butter. Sie kostete 44,2 % mehr als ein Jahr zuvor, gegenüber dem Vormonat Juli 2013 lag der Preisanstieg bei 0,4 %. Für Milch mussten 19,8 % mehr bezahlt werden als im August 2012, für Käse und Quark 8,7 %. Wein kostete 7,3 % mehr als im August 2012, verarbeitete Kartoffeln 6,9 %. Frisches Brot und Brötchen waren um 3,3 % teurer als ein Jahr zuvor. Dagegen fielen die Preise für Kaffee seit August 2012 um 2,5 %, Öle und Fette (ohne Nahrungsfette) waren 18,0 % billiger als im Vorjahr (- 10,6 % gegenüber Juli 2013).

Gebrauchsgüter waren im August 2013 um 1,0 % teurer als im August 2012 (+ 0,1 % gegenüber Juli 2013), Investitionsgüter um 0,7 % (unverändert gegenüber Juli 2013).

Energie kostete im Durchschnitt 2,0 % weniger als im August 2012, gegenüber dem Vormonat Juli 2013 sanken die Preise um 0,3 %. Die Erzeugerpreise ohne Berücksichtigung von Energie lagen um 0,1 % höher als im August 2012 (- 0,1 % gegenüber dem Vormonat Juli 2013).

Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht, verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im August 2013 um 1,5 % billiger als im August 2012. Gegenüber dem Vormonat Juli sanken die Preise um 0,1 %. Metalle kosteten 5,9 % weniger als im August 2012, gegenüber Juli 2013 stiegen die Preise um 0,4 %. Die Preise für Kupfer und Halbzeug daraus waren um 9,3 % niedriger als ein Jahr zuvor, für Betonstahl um 8,9 %, für Walzstahl um 7,3 %. Futtermittel kosteten 8,2 % weniger als im August 2012. Mahl- und Schälmühlenerzeugnisse (+ 1,4 %) sowie Holz (+ 2,3 %) waren hingegen teurer als im August 2012.

Methodische Hinweise: Der Index misst die Entwicklung der Preise für die vom Bergbau, dem Verarbeitenden Gewerbe sowie der Energie- und Wasserwirtschaft in Deutschland erzeugten und im Inland verkauften Produkte. Er stellt damit die Preisveränderungen in einer frühen Phase des Wirtschaftsprozesses dar. Erhebungsstichtag ist jeweils der 15. des Berichtsmonats.

Quelle: Statistisches Bundesamt (ots)

Anzeige:
Videos
Screenshot aus dem Ende befindlichen Videobeitrag
Zecken, und wie man sich davor schützt
Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen.
Welches Masernvirus?
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein: