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Tausende Mieter von Vonovia fürchten Geldprobleme

Archivmeldung vom 08.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)
Leere Kasse, Pleite, Armut & Insolvent (Symbolbild)

Bild: Kreuznacher Zeitung / pixelio.de

Angesichts der Coronakrise haben erste 3.000 Mieter den Wohnungskonzern Vonovia um Zugeständnisse gebeten. Vonovia habe allen Mietern bereits im März geschrieben, "dass sie sich keine Sorgen machen müssen, wenn sie Mieten vorübergehend nicht vollständig zahlen können", sagte Vorstandschef Rolf Buch der "Süddeutschen Zeitung".

Bis Ende voriger Woche habe das Unternehmen 3.000 Reaktionen auf dieses Schreiben erhalten. Man wolle in solchen Fällen gemeinsam eine Lösung finden. "Auf keinen Fall werden wir Mietern kündigen, die aufgrund von Corona in Schwierigkeiten gekommen sind", so der Vonovia-Chef weiter. Er schloss zudem Mieterhöhungen in laufenden Verträgen aus, solange die Coronakrise akut sei. "Auch, wenn wir nun Modernisierungen abschließen, erhöhen wir die Mieten vorerst bis September nicht", sagte Buch.

Dies werde den DAX-Konzern zwar Geld kosten. "Doch glücklicherweise geben wir unsere Jahresziele immer mit einem gewissen Korridor an", so der Vonovia-Chef weiter. Deshalb halte man "Stand jetzt" an der Prognose fest. Vonovia habe große Modernisierungsvorhaben wie Aufstockungen oder Fassaden-Erneuerungen vorerst gestoppt. Mit dem Neubau von Wohnungen komme das Unternehmen infolge der Corona-Pandemie langsamer voran. Vonovia besaß Ende 2019 über 400.000 Wohnungen, die meisten davon in Deutschland. "Gru ndsätzlich wird es auch nach der Coronakrise eine Nachfrage nach Wohnraum in den Städten geben", sagte Buch der "Süddeutschen Zeitung". "Und unser Vonovia-Bestand, das sind bezahlbare Mietwohnungen. Dieses Segment wird immer gebraucht", so der Manager.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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