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Zeitung: Berliner Sparkasse bei Konjunkturvorhersage 2014 vorn

Archivmeldung vom 16.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Marko Greitschus / pixelio.de
Bild: Marko Greitschus / pixelio.de

Die Ökonomen der Berliner Sparkasse haben die wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Jahr am treffsichersten vorhergesagt. Das zeigt das neue "Handelsblatt"-Prognoseranking. Auf den Plätzen zwei und drei folgen zwei weitere öffentliche Institutionen: Die Bundesbank und die Bayerische Landesbank.

Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute Ifo, IWH, DIW und RWI landeten dagegen nur auf den Plätzen zehn bis 14. Der Rat der Wirtschaftsweisen kam mit seiner Konjunkturprognose sogar nur auf Rang 21. Für das Ranking hat das Blatt 26 Konjunkturprognosen für das Jahr 2014, die vor Jahresbeginn veröffentlicht worden waren, mit den tatsächlichen Werten verglichen, die das Statistische Bundesamt am Donnerstag gemeldet hat. Berücksichtigt wurden dabei nicht allein die Vorhersagen für das Wachstum insgesamt, sondern auch die für sechs weitere Werte, die erst zusammen ein zusammenhängendes Bild der konjunkturellen Dynamik zeigen: Dazu gehören neben der Arbeitslosenrate und der Inflation auch die Teilbereiche des Bruttoinlandsproduktes, also der Konsum, die Investitionen und der Außenhandel Zwar haben sowohl die Berliner Sparkasse und die Bundesbank das gesamtwirtschaftliche Wachstum etwas überschätzt – statt 1,5 hatten sie 1,7 Prozent angesetzt. Dennoch sahen sie praktisch als einzige eine deutlich geringere Inflation voraus und lagen auch sonst nahe an den tatsächlichen Werten. Insgesamt stellten sich die Vorhersagen im Mittel als zu optimistisch heraus: Wie schon im Jahr zuvor hatten rund 80 Prozent der Prognostiker ein zu hohes BIP-Wachstum vorhergesagt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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