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Innenstädte sehen ohne Handel ROT: Über 150 Shopping-Center beteiligen sich an Lichtaktion

Archivmeldung vom 01.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Unibail-Rodamco-Westfield Fotograf: Tom Thiele
Bild: Unibail-Rodamco-Westfield Fotograf: Tom Thiele

Verödete Fußgängerzonen mit leerstehenden Läden, geschlossenen Restaurants und verriegelten Theatern kann niemand wollen. Mit der Initiative "Das Leben gehört ins Zentrum" fordert ein breites Bündnis großer Einzelhändler, Shopping-Center und Handelsimmobilienunternehmen bundesweit die Wiedereröffnung der Geschäfte zum 8. März.

Um deutlich zu machen, welche Flächen in den Innenstädten bei einem andauernden Lockdown von Schließung bedroht sind, lassen die Initiatoren ihre Schaufenster, Shopping-Center und Handelsimmobilien in rotem Licht jetzt bis zum 2. März erstrahlen.

"Die Schließung der Geschäfte im monatelangen Lockdown bringt viele vorher erfolgreiche Unternehmen in eine ernste Notlage." erklärt hierzu Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des German Council of Shopping Places, der die Initiative unterstützt und sagt weiter "wir müssen nun alle gemeinsam dafür kämpfen, dass unter der Einhaltung der vorgeschriebenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einer Öffnung des stationären Einzelhandel nichts mehr im Wege steht und die Politik am 3. März eine angemessene Öffnungsstrategie entscheidet."

Das bestätigt auch Joanna Fischer, CEO ECE Marketplaces, die sich mit rund 100 Centern an der Aktion beteiligen: "Die Öffnung der Geschäfte ist mit Sicherheit und Verantwortung möglich: Zahlreiche Studien zeigen, dass der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist. Auch das Robert-Koch-Institut bewertet das Infektionsrisiko ausdrücklich als niedrig. Zudem gibt es im Handel umfangreiche und erprobte Hygiene- und Präventionskonzepte, und es gelten Abstandsregeln und Maskenpflicht. Es gibt daher keinen Grund, den Handel länger zu schließen." Die Initiative wird auch von den bundesweit tätigen Immobilienunternehmen Unibail-Rodamco-Westfield, KLEPIERRE, CEV, DV Immobilien, Girlan Immobilien, DI-Gruppe, Kintyre, Völkel Company, Weserpark und anderen großen Namen unterstützt und setzt sich im engen Kern derzeit aus 35 mittleren und großen Unternehmen zusammen. Hinzu kommen zahlreiche kleinere Unternehmen, die sich aktiv an den Maßnahmen beteiligen. Zudem ist die Katag dabei, die als Europas größter Fashion-Dienstleister 350 Handelspartner an 1.600 Standorten hat.

"Als Teil eines Bündnisses aus großen deutschen Einzelhändlern wie Thalia, Breuninger, Deichmann, S.Oliver, Ernsting's family mit rund 180.000 Beschäftigten sowie u.a. dem Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA), dem German Council of Shopping Places (GCSP), dem Handelsverband Deutschland (HDE) und namhaften Shoppingcenterinvestoren und -betreibern fordern wir, die Politik des dauerhaften Lockdowns zu beenden. Mit der Initiative "Das Leben gehört ins Zentrum" setzen wir uns gemeinsam für lebendige Innenstädte und eine handelsfreundliche Corona-Politik ein. Wir müssen lernen, gewissenhaft und umsichtig mit dem Corona-Virus zu leben. Das vorgelegte Hygiene- und Sicherheitskonzept, das in den letzten Monaten erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt worden ist, ermöglicht die sichere Wiedereröffnung des gesamten stationären Handels.", erklärt hierzu auch Andreas Hohlmann, Managing Director Germany von Unibail-Rodamco-Westfield.

"Wir sind mit fünf Center dabei" erklärt Johan Bergenthal, CEO Germany der Klepierre Management Deutschland GmbH und stellt abschließend fest: "Jetzt ist es wichtig dem gemeinsamen Ansinnen mit gebündelten Kräften Vorschub zu leisten: eine lebendige Innenstadt zu erhalten!"

Der German Council of Shopping Places ist der bundesweit einzigeInteressenverband der Handel und der Handelsimmobilienwirtschaft verreint. Ervertritt die unterschiedlichen und vielseitigen Interessen seinerMitglieder zum Erhalt lebendiger Marktplätze. Rund 750Mitgliedsunternehmen der Bereiche Handel, Entwicklung und Analyse,Finanzierung, Center-Management, Architektur, Handelsimmobilien,Einzelhändler und Marketing-Spezialisten sowie Städte und Kommunenbilden hier einen aktiven Interessenzusammenschluss als idealeNetworkingbasis des Handels und der Handelsimmobilienakteure. Mitrund 1 Million Arbeitnehmern und direkt verbundenen Dienstleisternrepräsentieren die Mitgliedsunternehmen des GCSP einen bundesweitbedeutenden Wirtschaftszweig.

Quelle: German Council of Shopping Places (ots)

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