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Aktionärsschützer warnen vor chinesischer Maschinenbau-Offensive

Archivmeldung vom 28.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Maschine zum Abfüllen und Dosieren, Beispiel für eine moderne Maschine
Maschine zum Abfüllen und Dosieren, Beispiel für eine moderne Maschine

Foto: Website der Scheugenpflug AG
Lizenz: CC-BY-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) rechnet in den kommenden Jahren mit turbulenten Entwicklungen bei den deutschen und europäischen Maschinenbauunternehmen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler: "Nach der Solarindustrie könnte als nächstes diese Branche unter erheblichen Druck geraten. China will auch dort wesentlich entschlossener als bisher versuchen, eigene Produkte zu geringen Preisen in den Markt zu drücken."

Die Offensive aus Fernost werde vor allem Hersteller vergleichsweise wenig komplexer Produkte treffen. "Die Autobranche und der Hochtechnologiebereich werden dagegen weniger leiden, da die chinesische Konkurrenz bei diesen Erzeugnissen schlichtweg noch nicht mithalten kann", sagte Tüngler.

Er empfahl den deutschen Maschinenbauunternehmen, deutlich mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. "Sonst könnte auch dort einige Hersteller das Schicksal der deutschen Solarindustrie ereilen." Die Regierung in Peking hatte in einem Fünf-Jahres-Plan festgehalten, dass China Weltmarktführer in der Photovoltaik werden solle - mit einschneidenden Folgen für viele deutsche Anbieter. "Im aktuellen Fünf-Jahres-Plan steht dies nun ausdrücklich so auch in Bezug auf weite Teile des Maschinenbaus", sagte der DSW-Hauptgeschäftsführer. Wenn sich die deutschen und europäischen Hersteller jedoch frühzeitig auf die Offensive einstellten, hätten sie gute Chancen, sich am Markt zu behaupten.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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