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PNE-Chef schließt Übernahme durch US-Investmentbank nicht aus

Archivmeldung vom 27.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Börse, Aktien, Gewinn (Symbolbild)
Börse, Aktien, Gewinn (Symbolbild)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Der Windparkentwickler PNE schließt die Übernahme durch einen Fonds der US-Investmentbank Morgan Stanley nicht aus. "Wir sind zwar nicht aktiv auf der Suche nach einem Käufer, aber grundsätzlich offen, wenn jemand ein solches Vertrauen in uns setzt", sagte PNE-Chef Markus Lesser dem "Handelsblatt".

Ob es zur Übernahme kommt, ist allerdings offen. Jetzt werde das Angebot erst einmal geprüft, so Lesser. In der Nacht zu Dienstag hatte der Projektierer bestätigt, dass ein unverbindliches Angebot des Morgan-Stanley-Infrastrukturfonds Infrastructure Partners vorliegt. Die Offerte von 3,50 bis 3,80 je Aktie entspricht einem Börsenwert von 268 bis 290 Millionen Euro und liegt bis zu 25 Prozent über den Schlusskurs von 3,05 Euro vom Montag.

Zum Börsenstart an diesem Dienstag stieg die Aktie um fast zwölf Prozent. Der PNE-Chef sieht das Angebot als Bestätigung für den 2017 eingeläuteten Strategieschwenk des Unternehmens. Statt sich nur um die Planung und Umsetzung von Windprojekten zu kümmern, wollen die Cuxhavener neue Märkte erschließen, um in den nächsten Jahren die gesamte Wertschöpfungskette hinter der Energieerzeugung abzudecken. Ein potenzielles Geschäftsfeld der Zukunft könnte unter anderem das Power-to-X-Segment sein. "Wir schauen uns die Power-To-Gas-Technologie vor allem im Offshore-Bereich an. Hier sehen wir langfristig auf jeden Fall großes Potenzial", sagte Lesser. Insgesamt soll der Umbau in den nächsten vier Jahren mindestens 50 Millionen Euro kosten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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